Oldtimer richtig einlagern und konservieren
Oldtimer über den Winter einlagern: die richtige Garage, Schutz vor Feuchtigkeit und Rost, Batteriepflege, Reifen und Technik, so übersteht der Klassiker jede Pause.…

Die meisten Klassiker verbringen einen guten Teil des Jahres im Ruhezustand. Doch eine unsachgemäße Einlagerung kann in wenigen Monaten Schäden verursachen, deren Beseitigung teuer wird. Mit der richtigen Vorbereitung übersteht Ihr Oldtimer jede Pause unbeschadet.
Der richtige Ort
Das A und O ist eine trockene, gut belüftete und frostfreie Garage. Feuchtigkeit ist der größte Feind: Sie fördert Rost an Karosserie und Technik und lässt Chrom und Leder leiden. Ein Betonboden speichert Kälte und Feuchtigkeit, eine Isoliermatte oder ein Holzuntergrund unter den Reifen schafft Abhilfe. Von einer luftdichten Vollplane ist abzuraten; sie schließt Feuchtigkeit ein. Besser ist eine atmungsaktive Abdeckung.
Vor dem Einmotten
Bereiten Sie das Fahrzeug sorgfältig vor:
- Reinigen und wachsen: Ein sauberer, konservierter Lack übersteht die Standzeit besser.
- Voller Tank: verhindert Kondenswasser und Rost im Inneren.
- Frisches Öl: Altöl enthält Säuren, die dem Motor über Monate schaden.
- Frostschutz prüfen: schützt den Motorblock vor Frostschäden.
Batterie und Reifen
Die Batterie gehört an ein Erhaltungsladegerät oder wird abgeklemmt und kühl gelagert. Bei den Reifen beugt ein leicht erhöhter Luftdruck Standplatten vor; wer die Möglichkeit hat, bewegt das Fahrzeug alle paar Wochen ein Stück oder bockt es auf.
Kleine Helfer, große Wirkung
Ein Luftentfeuchter in der Garage, ein leicht geöffnetes Fenster für die Zirkulation und ein Tuch gegen Marder, solche Details entscheiden über den Zustand im Frühjahr. Wer seinen Klassiker mit dieser Sorgfalt einlagert, startet nach der Pause nicht mit einer Reparaturliste, sondern mit Vorfreude in die neue Saison.


