Den Oldtimer als Hochzeitsauto vermieten: Ein Ratgeber
Oldtimer als Hochzeitsauto vermieten: Chancen, Versicherung, Vertrag, Preisgestaltung und worauf Besitzer achten sollten, um mit dem Klassiker Geld zu verdienen.…

Ein Klassiker ist ein Kostenfaktor, aber er kann auch etwas zurückgeben. Als festlicher Hochzeitswagen bereitet er nicht nur Brautpaaren einen unvergesslichen Tag, sondern hilft dem Besitzer, einen Teil der Unterhaltskosten zu decken. Doch wer seinen Oldtimer vermietet, sollte einige Dinge beachten.
Die Versicherungsfrage zuerst
Der wichtigste Punkt steht am Anfang: die Versicherung. Eine klassische Oldtimer-Police deckt in der Regel keine gewerbliche oder entgeltliche Vermietung ab. Klären Sie unbedingt vorab mit Ihrem Versicherer, ob und unter welchen Bedingungen die Nutzung als Hochzeitsauto möglich ist. Ohne diese Absicherung kann ein Schaden zum finanziellen Desaster werden.
Selbst fahren oder verleihen?
Die sicherste Variante ist, das Steuer nicht aus der Hand zu geben. Als Chauffeur behalten Sie die Kontrolle über Ihr wertvolles Fahrzeug, kennen seine Eigenheiten und vermeiden das Risiko, es einem ungeübten Fahrer zu überlassen. Viele Besitzer bieten ihren Klassiker deshalb ausschließlich mit Fahrer an.
Vertrag und Preis
Ein klarer Mietvertrag schützt beide Seiten. Er sollte Umfang, Dauer, Strecke, Haftung, Kaution und eine mögliche Selbstbeteiligung regeln. Bei der Preisgestaltung orientieren Sie sich am Wert des Fahrzeugs, am Aufwand und an vergleichbaren Angeboten. Bedenken Sie den Aufwand für Pflege, Schmuck und Anfahrt.
Freude als eigentlicher Gewinn
Reich wird man mit der Vermietung selten. Doch der eigentliche Lohn liegt woanders: in den strahlenden Gesichtern eines Brautpaars, das in einem zeitlosen Klassiker zur Trauung fährt. Wer sein Fahrzeug mit Sorgfalt und der richtigen Absicherung teilt, verbindet ein schönes Hobby mit einem sinnvollen Nebenerwerb, und schenkt anderen einen besonderen Moment.


