Jaguar E-Type: Das schönste Auto der Welt?
Der Jaguar E-Type von 1961: Warum sogar Enzo Ferrari ihn bewunderte, was Serie 1 bis 3 unterscheidet und weshalb der britische Klassiker heute so begehrt ist.…

Als Jaguar 1961 auf dem Genfer Automobilsalon den E-Type enthüllte, stockte der Fachwelt der Atem. Ein Sportwagen von solcher Schönheit, mit solchen Fahrleistungen, zu einem solchen Preis, das hatte es nicht gegeben. Bis heute streiten Enthusiasten, ob je ein schöneres Auto gebaut wurde.
Ein Auftritt, der Geschichte schrieb
Die Legende will es, dass sogar Enzo Ferrari den E-Type als "das schönste Auto, das je gebaut wurde" bezeichnete. Ob wörtlich so gefallen oder nicht, das Zitat trifft ein Gefühl. Die schier endlose Motorhaube, das ovale Kühlergrill-Maul, die fließende Dachlinie: Der E-Type wirkt, als sei er in Bewegung gegossen worden.
Mehr als nur schön
Unter der langen Haube arbeitete ein sonorer Reihensechszylinder, später ein V12. Der E-Type war schnell, mit einer Höchstgeschwindigkeit nahe der magischen 150 Meilen pro Stunde, und dabei für damalige Verhältnisse erstaunlich erschwinglich. Schönheit, Leistung und ein realistischer Preis, diese Mischung machte ihn zum Objekt der Begierde einer ganzen Generation.
Die drei Serien
Über seine Bauzeit entwickelte sich der E-Type in drei Serien. Die Serie 1 mit den verglasten Scheinwerfern gilt als die reinste und gesuchteste Form. Die Serie 2 brachte pragmatische Anpassungen, vor allem für den wichtigen US-Markt. Die Serie 3 schließlich erhielt einen kraftvollen V12 und wirkte muskulöser, verlor aber etwas von der filigranen Eleganz des Originals.
Warum er heute begehrt ist
Der E-Type vereint alles, was einen großen Klassiker ausmacht: ikonisches Design, eine klare Historie, emotionale Strahlkraft und eine überschaubare Zahl gut erhaltener Exemplare. Gepflegte Serie-1-Roadster sind entsprechend gesucht. Doch unabhängig vom Wert bleibt der E-Type vor allem ein Versprechen an die Sinne, ein Auto, das man nicht nur fährt, sondern bewundert.


